Schlossanlage Vellberg




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Informationen

  • Vellberg

  • Hotel Ganerbenhaus

  • Geschichte


  • Freizeit und Sport

  • Restaurants

  • Kulturelle Angebote




  • Vellberg

    Vellberg, als einzig erhaltene Trutzveste Nordwürttembergs liegt im Schlösser- und Burgenland Hohenlohe. Unmittelbar über der Bühler, einem Nebenfluss des Kochers, befinden wir uns auf dem Muschelkalkausläufern der von Südwesten und Nordosten nahe herandrängenden Limburger und Ellwanger Waldberge. Das anmutige Bühlertal mit den genannten Wäldern bildet einen beschaulichen Rahmen für unser eindrucksvolles mittelalterliches Städtchen, das vom gegenüber liegenden Schlegelsberg und vom Bühlertal aus jedem Beschauer einen beeindruckenden Anblick bietet. Die Stadt Vellberg hat mit Ortsteilen ca. 4.300 Einwohner, ist im Landkreis Schwäbisch-Hall, Regierungsbezirk Stuttgart, liegt 12 km östlich von Schwäbisch Hall und 18 km südwestlich von Crailsheim. Die Autobahn A6 ist ca. 14 km entfernt. Die Altstadt von Vellberg ist als Gesamtanlage in die Liste der Kulturdenkmäler des Landesdenkmalamtes Baden-Württemberg eingetragen.


    Hotel Ganerbenhaus

    Die meisten Innen- und Außenwände zeigen historisches Fachwerk mit Ausmauerung, Verputz und rekonstruierter, nachgewiesener Originalfassung aus den jeweils historischen Farbbeständen. Alte originale Decken wurden restauriert und sind teilweise sehr hochwertig nach historischem Befund als Rekonstruktion bemalt. Das Objekt wurde mit besonderer Sorgfalt und detailgetreu restauriert. Es kann als Musterbeispiel einer vorbildlichen und fachgerechten Sanierung eines historischen Baudenkmals eingestuft werden. Das Haus bietet ein außergewöhnliches und zeitgemäßes Raumangebot und Ambiente. In verschiedenen Innenräumen sind Auszüge aus der Geschichte des Gebäudes mit ausführlichen Erläuterungen angebracht bzw. aufgestellt. Bei der Sanierung des Gebäudes wurde ein außerordentlich hoher Aufwand betrieben, um alle historisch wertvollen Decken und Wandflächenflächen zu erhalten und auch weitgehend optisch sichtbar zu zeigen. Das Gebäude zeigt sowohl von der Außenansicht wie von den Innenräumen her gesehen weitgehend noch das originale Raumgefüge von 1514 bzw. des ersten großen Umbaues von 1604/1605. Da sämtliche alten Innenwände samt Bemalungen, konserviert und restauriert wurden sind die Zimmergrößen auch unterschiedlich. Der Frühstücksraum im Erdgeschoss hat ca. 100 m² , die beiden Suiten im ersten Obergeschoss und Dachgeschoss sind zwischen 40 m² und 50 m² groß. Die Doppelzimmer haben eine Fläche zwischen 17 m² und 23 m². Es ist ein besonderes Erlebnis in historischen Räumen zu wohnen ohne auf die Annehmlichkeiten des heutigen Standards zu verzichten.


    Geschichte

    Wenn auch das Gründungsjahr von Vellberg bis jetzt noch nicht ermittelt werden konnte, so reichen doch die ältesten Urkunden über die hiesige Stöckenburg bis zum Jahre 741 zurück. Spuren früherer Bewohner zeigen aber, dass schon vor der Zeitwende, zumindest vorübergehend, unsere Höhen und Wälder bewohnt und besiedelt waren. Die frühesten Nachrichten stammen aus dem 5. Jahrhundert, zu welcher Zeit auf Stöckenburg ein fränkischer Königshof gestanden hatte. Die in diesem Hof befindliche Basilika, welche die Urpfarr- und Missionskirche des Mulachgau genannten Gebiets war, wurde 741 von dem Frankenkönig Karlmann dem Bistum Würzburg geschenkt.
    Die Bestätigungsurkunde über diese Schenkung, ausgestellt durch Ludwig den Frommen im Jahre 823, ist noch vorhanden. Die ersten Nachrichten der hier ansässigen Ritter von Vellberg und von Streckfuß stammen vom Jahre 1102, in welchem Jahr ein Heinrich von Vellberg eine das Kloster betreffende Urkunde des Herzogs Friedrich von Schwaben mit unterzeichnete. Ursprung und Untergang dieser adelsfreien Sippe derer von Vellberg konnte bis jetzt nicht in Erfahrung gebracht werden, wie auch der Anfang des späteren, dem Lehensadel angehörenden Geschlechts der Ritter von Vellberg unbekannt ist. Mitte des 13. Jahrhunderts nahmen an den Turnieren in Würzburg neben anderen Adeligen aus Schwaben und Franken auch Ritter von Vellberg teil, wie uns die Tunierbücher berichten. Dieses Geschlecht, das in hohem Ansehen stand und Mitte und Ende des 16. Jahrhunderts eine bedeutende Herrschaft unter sich vereinigte, starb mit Konrad von Vellberg im Jahre 1592 aus. Während seiner Regentenzeit wurde der schon durch seine natürliche Lage als Festung geeignete Platz zu dem wehrhaften Bergstädtchen ausgebaut, das man mit nichts treffender kennzeichnen kann, als mit dem Ausdruck "Trutzveste" . Die gewaltigen Wehrmauern wurden durch Bastionen und Wehrtürme verstärkt und waren mit Geschützen und allerlei Kriegsgerät befestigt. Die alte Chronik weiß zu erzählen, dass Vellberg der einzige Platz war, der in den Kriegen und Fehden des 15. und 16. Jahrhunderts nicht zerstört und geplündert wurde, was Vellberg nur seinen trefflichen Mauern zu verdanken hatte. Und doch hat einmal eine kurze Belagerung zur raschen Erstürmung, allerdings mit Hilfe verräterischer Einwohner, geführt. Am 11. Juni 1523 hatte der Schwäbische Bund in der sogenannten Absberger Fehde sie gestürmt und das damals dem Wilhelm von Vellberg gehörende Schloß abgebrochen und verbrannt. Dieser Wilhelm von Vellberg hatte kurz vorher den Sohn des Bundeshauptmanns, Georg von Effingen, des Schwäb. Bundes gefangen und an Herzog Ulrich ausgeliefert, der ihn zum Austausch gegen den vom Schwäb. Bund gefangen gehaltenen Götz von Berlichingen benützte. Zudem war Wilhelm der Schwager des mit dem Schwäb. Bund verfeindetem Thomas von Absberg, der den Grafen Joachim von Oettingen bei Donauwörth überfiel und erschlug. Das waren Gründe genug für den Schwäb. Bund, um gegen den Vellberger zu Fehde zu ziehen. Ritter Wilhelm hat 1523 bis 1546 sein Schloss, und zwar diesmal aus Stein, wieder aufgebaut. Es ist das heute noch stehende Schloss, das in seinem Unterbau die alte Schlosskapelle zeigt. Diese stammt aus dem früheren Schloss, von dem der Schwäbische Bund ja nur den Holzfachwerkteil, der auf dem steilen Unterbau saß, zerstören konnte. Nach dem Aussterben der Vellberger, Konrad gest. 1592 in Göppingen im Bad, verkauften die Erben, eine Anna von Gemingen und eine Anna von Wolfskehl den Besitz an die damals freie Reichsstadt Hall für 194 000 Gulden. Hall musste aber noch bis zum Jahre 1760 mit dem Bischoff von Würzburg streiten, bis es endlich unumschränkter Besitzer der Herrschaft war. Dadurch war der Kaufpreis auf 600 000 Gulden angewachsen. Aus der folgenden Zeit ist besonders die Belagerung durch 600 kaiserliche Ritter während des dreißigjährigen Krieges am 27.02.1632 zu erwähnen, die aber mit Hilfe der auf den Mauern stehenden sog. Hakengeschützen abgewehrt werden konnte. Zwei Jahre später wütete die Pest, die ein in der Schlacht von Nördlingen verwundeter Soldat hier eingeschleppt hatte. Auch unter dem Vorbeizug des napoleonischen 40.000 Mann starken Heeres im Oktober 1805 hatte Vellberg zu leiden. Während der Befreiungskriege lagen kurze Zeit hier auch Russen im Quartier. Die freie Reichstadt Hall hat 1802 den Besitz an den Staat Württemberg verloren, von dem später die Stadt, z.T. auch die Einwohner, Gebäude, Türme und das Schloss erworben haben. Verloren sind aber seit dieser Zeit die übrigen ausgedehnten Besitzungen und insbesondere die großen und schönen Waldungen.







    Freizeit u. Sport

    Tipps für Ihr Freizeit- oder Rahmenprogramm

    Mehr Informtaionen unter Arrangements


  • Schenkenseebad


  • Saunapark und Freizeitbad

    Informationen zu Eintrittspreisen und Specials, Babyschwimmen, Wasserspaß, Schwimmlernkurse, Aquajogging und Ortho unter  Schenkenseebad

  • Altmühlsee und Brombachsee

  • Herrliche Seenlandschaft ca. 85 km entfernt, 1 Stunde über die Autobahn Heilbronn / Nürnberg bis Abfahrt Ansbach, Autohof 52 gut zu erreichen.

    Bootsfahrten, Ausflugsdamfer, Fahrradverleih, Camping, was das Herz eines Wassersportlers begehrt. Auch von Vellberg aus als Tagesausflug sehr zu empfehlen.
    Weitere Informationen unter:Altmühlsee

  • Schwaben Park

  • Ein Tip für die ganze Familie, auch für Jungebliebene. Ein Freizeitspass mit viel Abwechslung. Ca. 3/4 Stunde von Vellberg entfernt über Gaildorf, Welzheim zu erreichen. Auf demm Parkgelände befinden sich ca. 50 Spielstationen, die im Preis inbegriffen sind.

    Weitere Informationen unter: Schwaben Park

  • Kutschfahrten


  • Gerne vermitteln wir Ihnen Kutschfahrten 2er bis 4er Gespanne für die Familie, Gruppen oder Ausflüge zu Zweit. Wir freuen uns auf Ihre Anfragen



  • Ballonflüge

  • Weinproben

  • Käseproben


  • Bühlertal Rad u.-Wanderweg


  • Aktuelle Informationen zum Bühlertal Rad u.-Wanderweg:
    Bühlertal-Tourismus


  • Golfplatz Dörrenzimmern






  • Restaurants
    Restaurants in unmittelbarer Nachbarschaft oder im Umkreis von 2 km Entfernung

  • Historische Gaststube Ochsen

  • unmittelbar gegenüber dem Ganerbenhaus befindet sich die älteste Gaststube im Umkreis. Bereits im 16. Jahrhundert war der Ochsen das Zentrum der Trutzveste und Vellberg. Lange Zeit war der Ochsen geschlossen. Nun haben wir haben für Sie geöffnet:
    täglich ab 12:00 Uhr
    Küchenzeiten:
    Mo- Sa 12:00 Uhr - 14:00 Uhr
    und ab 17:30 Uhr
    Sonn- und Feiertage ab 12:00 Uhr
    Gruppen jederzeit auf Anfrage

    Weitere Informationen unter: Gasthof Ochsen.



  • Restaurant "Rose"

  • in Eschenau. 2 km entfernt befindet sich das Restaurant Rose mit 32/35 Sitzplätzen, leichte neue Küche mit Fleisch-, Fisch-, Wildgerichten, wöchentlich wechselnde Speisekarte, vegetarische Vollwertkost, hauseigene Schnäpse, qualitativ beste Zutaten. Die Rose in Eschenau ist Mitglied bei Eurotoques, Schmeck-den-Süden und dem Servicegasthof Hohenlohe. Der Betrieb ist biozertifiziert und hat die Auszeichnung "Haus der Baden-Württemberger Weine" erhalten, die "Goldene Servicekrone" des Excelsior Business Club verliehen bekommen und Jürgen Andruschkewitsch gehört zu den Bio-Spitzenköchen.



    Restaurant "Rose"
    Speisekarte

    Weitere Programme auf der Internetseite








    Kulturelles



  • Hohenlohe Franken Museen und Schlösser


  • Führungen durch Städte, Schlösser und Wanderrouten


  • Kunst und Kultur
        Ausstellungen und Termine









  • Hotel Ganerbenhaus
    &
    Museumsgasthof Ochsen

    Im Städtle 3 und 23
    74541 Vellberg
    Tel.: 07907/ 942625
    Fax 07907/944570

    www.haus-kammerer-vellberg.de
    mail:haus-kammerer-vellberg@web.de